Ausstellungen 2015
27.02.15 Museum Beyeler, Riehen
Paul Gauguin (1848 – 1903)

Rund fünfzig Meisterwerke Gauguins aus internationalen Privatsammlungen und renommierten Museen lassen die Ausstellung zu einem der grossen europäischen Kulturhöhepunkte des Jahres 2015 werden. Gauguins zukunftsweisende Bilder wurden zu Ikonen der modernen Kunst und zählen zu den bedeutendsten Kulturschätzen der Welt. Mit ihren leuchtenden Farben und elementaren Formen revolutionierten sie die Kunst und begeistern noch heute.
Die Ausstellung zeigt sowohl Gauguins vielseitige Selbstporträts als auch die visionären und spirituellen Bilder aus seiner Zeit in der Bretagne. Vor allem stehen Gauguins weltbekannte, auf Tahiti entstandene Gemälde im Vordergrund: In idyllischen Landschaften erscheinen sinnliche Frauengestalten, oft von symbolhaften Tieren begleitet.
In ihnen feiert der Künstler seine Idealvorstellung von einer unversehrten exotischen Welt und verbindet darin Natur und Kultur, Mystik und Erotik, Traum und Wirklichkeit auf harmonischste Weise.
[fondationbeyeler]
Die weltberühmten Bilder alle live zu sehen ist schon eindrücklich!

14.03.15 LandisGalerie, Möriken
Bruno Landis: Bünztales

Reichhaltige, vielseitige Ausstellung im Tal der Bünz. Neue Arbeiten in Kombination mit früheren Werken zeigt das breite Spektrum von Altmeister Bruno Landis.
Wir kaufen "4 Aquarelle", die sich zu 128 verschiedenen Bildern kombinieren lassen.
 

19.03.15
Fondation Pierre Gianadda
Anker, Hodler, Vallotton... Meisterwerke aus der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte

Sesam öffne dich! Diese magische Formel ermöglicht den Blick auf ein thematisches Panorama von 150 Bildern, darunter Werke von Schweizer Malern wie Hodler, Anker, Bieler und Vallotton. Sie machen die Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis. Sehen Sie eine wertvolle Sammlung der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, die über achttausend Werke beinhaltet. [sbb.ch]


Immer wieder eindrücklich, wenn man so viel echte Helgen, die man so häufig aus Abbildungen kennt, live vor sich hat.

Biéler - Valloton - Anker - Hodler


25.03.15 Kunstmuseum Winterthur
Otto Meyer-Amden
Das Frühwerk 1903-1913

Otto Meyer-Amden (1885–1933) ist eine künstlerische Ausnahmeerscheinung in der Schweiz des frühen 20. Jahrhunderts. Sein Werk ist jedoch nach wie vor wenig bekannt und sein Leben und Schaffen kaum erforscht. Erstmals zeigt diese Ausstellung das Werden des Künstlers, denn sie widmet sich seinem Frühwerk, das hier beinahe vollständig versammelt ist. Sie beginnt mit den ersten erhaltenen Werken aus den Wanderjahren in Zürich, München, Strassburg, gefolgt von Arbeiten aus der Studienzeit in der Klasse von Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie, wo Meyer mit Oskar Schlemmer und Willi Baumeister Freundschaft schloss. Hier erarbeitete er das geheimnisvolle Gärtnerbild, das in der Ausstellung zusammen mit zahlreichen Vorarbeiten gezeigt wird, die zum Verständnis seines Hintergrundes beitragen. Auf seinen Spaziergängen durch Stuttgart fand Meyer die Motive, die er in spontan anmutenden Darstellungen verarbeitete – Reiter, Tennis- und Fussballspieler. Ende 1912 zog Meyer auf Anregung Baumeisters in das Bergdorf Amden über dem Walensee, wo sich bereits eine Künstlergemeinde niedergelassen hatte. Meyer blieb bis 1928 dort. Hier nahm er sich erstmals Landschaftsmotive vor, in denen der Gehalt seines Werkes reif hervortrat, die «einzigartige Verbindung von malerischer peinture pure mit einem ungewöhnlichen Ideengehalt», wie dies Schlemmer formulierte. Die Ausstellung schliesst mit den Figurenbildern, die Meyer bei einem Aufenthalt in Zürich im Herbst 1913 malte. Mit den grossen Bleistiftzeichnungen, den sogenannten «Graphiten», setzte danach eine neue Werkphase ein.
[kmw.ch]
Sehr eindrücklich! Wir kaufen den Ausstellungskatalog.

03.04.15 Aargauer Kunsthaus,  Aarau
Miriam Cahn
körperlich - corporel

"Miriam Cahn (*1949) macht mit expressiven, meist in Schwarz-Weiss gehaltenen Zeichnungen, die unter ganzem Körpereinsatz entstehen, zu Beginn der 1980er-Jahre national und international auf sich aufmerksam. In den 1990er-Jahren wendet sie sich zunehmend der Malerei und der Farbe zu. Wie von innen heraus leuchtend heben sich Tiere, Menschen, Pflanzen und Häuser vom Bildhintergrund ab. Realistische Darstellungen verschmelzen mit skizzenhaften Elementen und Silhouetten verlieren sich geisterhaft im Hintergrund. Die Eigenständigkeit und Aussagekraft ihres Werks machen Miriam Cahn zu einer der wichtigsten Repräsentantinnen der neueren Schweizer Kunst."
[aargauerkunsthaus.ch]

"
Schlagartig bekannt wurde sie 1979/1980 mit einer illegalen Kunstaktion, bei der sie entlang einer Autobahnbrücke bei Basel Wandzeichnungen anbrachte. Dies führte zu einem Gerichtsprozess. Viele Jahre später versuchte die Stadt die Verurteilung wieder gut zu machen, in dem sie ihr sogar anbot, die Wände nach ihrer Vorstellung zu gestalten." [wikipedia.org]

Nachhaltig sind die grossformatigen Kohlezeichnungen, die ihre Wirkung in den engen Räumen im Kunsthaus noch verstärken. Ebenso eindrücklich sind die meist in Rottönen gehaltenen Farbbiler von Menschen oder Menschengruppen. Sehr gut!



03.04.15 Aargauer Kunsthaus,  Aarau
Adolf Stäbli
Meine Malerei ist Erlebnis, nicht Erfindung
"
Das Aargauer Kunsthaus widmet dem Landschaftsmaler Adolf Stäbli (1842 – 1901) eine Ausstellung, die sich auf die besonderen bildkompositorischen Eigenheiten seiner Arbeiten konzentriert. Sie stellt den Bildtypus der so genannten Stimmungslandschaft ins Zentrum. Dieser Aspekt ist bei Adolf Stäbli überaus spannend, weil ersichtlich wird, dass der Künstler ein Leben lang um die Erneuerung der kompositorischen Schemata gerungen hat und er diese schliesslich auf Landschaften in seiner Heimat – in der Schweiz unter anderen im Unteraargau und auch im Tessin – und auf Oberbayern «angewendet» hat.
Die Sicht auf die Landschaft als Stimmungsträger lässt sich in der Romantik und insbesondere in der deutschen Spätromantik verorten, weist aber auch voraus auf die Landschaft als touristisches Motiv, das im Moment der Gefahr, der Stürme und Gewitter, eine Überhöhung findet, die bis heute fasziniert. Die Ausstellung vereint zahlreiche Varianten und Studien des gleichen Motivs und macht die konstruktiven Ideen der Stimmungslandschaft und ihrer grössten Steigerung, der heroischen Landschaft, deutlich. Sie ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Arbeitsweise des Landschafts-malers Adolf Stäbli und seinem über Jahrzehnte hinweg systematischen, kompositorischen Vorgehen."
[aargauerkunsthaus.ch]
Viele düstere Wolken und später dann Ansätze zum Impressionismus. Sehenswert

11.04.15  Kunstmuseum Bern
Max Gubler - ein Lebenswerk

"Max Gubler (1898 – 1973) galt bis in die 1960er Jahre als «einziges Genie der Schweizer Malerei». In den 1950er-Jahren war er der in der Schweiz wohl am meisten ausgestellte und gefeierte Gegenwartskünstler, dem auch Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt grösste Verehrung entgegenbrachten. Und doch liess sich sein Schaffen noch nie als Ganzes beurteilen, denn sein Spätwerk wurde unter Verschluss gehalten - bis vor kurzem. Die Ausstellung «Max Gubler. Ein Lebenswerk» ermöglicht jetzt zum ersten Mal einen umfassenden Blick auf das fulminante malerische OEuvre von Gubler.
Das Werk Max Gublers wurde lange Zeit sehr an seiner Krankheitsgeschichte gemessen. Was an seinen Werken sonderbar, rätselhaft und aussergewöhnlich war, wurde als Zeichen psychischer Labilität gewertet. Doch Malen im 20. Jahrhunderts ist immer auch eine Auseinandersetzung mit den Krisen dieser Epoche. Deshalb will die Ausstellung mit etwas über 100 Gemälden aus allen Schaffensphasen den Blick wieder auf die künstlerische Entwicklung des Werkes lenken. Es gilt dabei ein fulminantes OEuvre der Moderne neu zu entdecken, das geprägt ist von expressivem Realismus und dem Ringen darum, die Wirklichkeit ins Bild zu bringen. Gubler hat dabei neue Formen des Realismus ausgelotet und stiess schliesslich zur Ungegenständlichkeit vor.
Gublers künstlerische Entwicklung wird in sieben Themenräumen veranschaulicht. Die zentrale Treppenhalle ist dabei seiner Frau Maria gewidmet, die er über 260 Mal gemalt hat. Des Weiteren ist die Ausstellung in die Themen neu-sachliches Frühwerk, Figurenbilder, Landschaften, Selbst-porträts, Stillleben und Atelierbilder gegliedert. Augenfällig ist dabei Gublers Arbeiten in Werkserien. Er spielt ein einmal gefundenes Motiv in bis zu zwölf Variationen durch.
 [Kunstmuseum Bern]


25.04.15 Werkstattgalerie Edgar Vogel
Otto Grimm - Versuche

Mit präzisem Rand gegen aussen (ohne Zirkel ..;-)) und verlaufenden Farben gegen innen (nass in nass) kommen die übereinander aufgetragenen Grundfarben zum Vorschein.
Sehr schöne Arbeiten!
29.04.15 Aargauer Kunsthaus,  Aarau
Hans Schärer - Madonnen & erotische Aquarelle

"Hauptsächlich im Zeitraum vom Ende der 60er- bis zur Mitte der 80er-Jahre entstanden die Werke, welche diesen Sommer im Aargauer Kunsthaus ausgestellt werden. Ab November wird die Ausstellung in einer reduzierten Form sogar im Swiss Institute in New York zu sehen sein.
Hans Schärer sei in jener Zeit einem regelrechten Madonnenkult verfallen, heisst es in den Dokumentationen. Seine Madonnen haben jedoch Zähne, ein drittes Auge, starre Blicke; sie sind keine anmutigen, hübschen Geschöpfe. Im Gegensatz dazu stehen in der Ausstellung Schärers «erotische Aquarelle», die in derselben Zeit entstanden wie die Madonnenbilder."
[aargauerkunsthaus.ch]
Das Nebeneinander der beiden Werkgruppen erst eröffnet das Spektrum dieser Schaffensphase von Hans Schärer. Sehenswert!
29.04.15

Aargauer Kunsthaus,  Aarau

Inhabitations
Phantasmen des Körpers in der Gegenwartskunst
"Mit der Ausstellung Inhabitations präsentiert das Aargauer Kunsthaus Werke von jungen Kunstschaffenden aus der Schweiz und dem Ausland. Im Zentrum steht der Körper als Behausung von Phantasmen und Fiktionen, Wünschen und Obsessionen. Die Ausstellung geht vom Körper als einem Gefäss aus, das mit Vorstellungen und Visionen gefüllt wird. Der Körper dient als Projektionsfläche, als Ort von Sehnsüchten und als Raum für sinnliche Erfahrungen. Die Einheit seiner Glieder sowie seine Hülle lösen sich bisweilen im Kunstwerk auf, werden verformt oder mittels unterschiedlicher Materialien erweitert. Damit rückt auch die Idee ins Blickfeld, dass Körper von anderen Wesen durchdrungen und belagert werden. Die Schau schlägt mit diesem Thema einen Bogen von den parallel gezeigten Werken Hans Schärers aus den 1960er- und 1980er-Jahren in die Gegenwart. Das prominente Sujet des Körpers lässt sich so in einem grösseren Kontext der Kunst betrachten." [aargauerkunsthaus.ch]

Künstler/innen
Nel Aerts (*1987, BE), Nathalie Bissig (*1981, CH), (2) Beni Bischof (*1976, CH),(3) Nathalie Djurberg und Hans Berg (beide *1978, SE), Andrea Heller (*1975, CH), Melodie Mousset (*1981, F), (6) Augustin Rebetez (*1986, CH), Tanja Roscic (*1980, CH/KOS), (5) Loredana Sperini (*1970, CH), (1) Yves Netzhammer (*1970, CH)

Sehr gute Ergänzung zu den "Köpfen" von Hans Schärer. Im Auge behalten: Augustin Rebetez und Nathalie Djurberg & HansBerg mit ihren Videobeiträgen!



26.07.15 Kirchner Museum, Davos
Der doppelte Kirchner - Die zwei Seiten der Leinwand
"
Die konzentrierte Ausstellung präsentiert alle Gemälde doppelseitig. Damit werden die Kunstwerke, die Kirchner im Kontext des Ateliers immer als Tafelbilder für die Wand gemeint und gemalt hat, zu Objekten im Raum, die sich erst im Umrunden, in der Bewegung des Betrachters erschliessen. Durch diese Präsentationsform wird die Haupt- und Rückseiten-Problematik im Ausstellungsraum nicht bewertet, sondern stattdessen dem Publikum eine eigene Beobachtung und Einschätzung ermöglicht. Die so offengelegten Rahmenvarianten geben Hinweise darauf, was als Rückseite wann, von wem und warum auch immer definiert wurde. Darüber hinaus geben sie Auskunft über die Geschichte der Bilder, die sich in Beschriftungen und Aufklebern manifestiert"
[www.kirchnermuseum.ch]
Ein Wiedersehen mit bekannten Kirchner-Originalbildern mit eher unbekannten Rückseiten ist eindrücklich. Nur: Welches ist als Vorderseite gedacht?
28.07.15 Segantini Museum, St. Moritz
"Als Segantini 1894 Savognin verliess, um sich im Engadin niederzulassen, bezog er mit seiner Familie das das leer stehende Chalet Kuoni in Maloja. Das Segantini-Haus ist heute noch in Familienbesitz, in dem sich zahlreiche originale Ausstattungsgegenstände und die berühmten Bugatti-Möbel erhalten haben. An das Chalet Kuoni angegliedert ist ein öffentlich zugänglicher Holzpavillon, das so genannte Segantini Atelier. Segantini hatte die Rotunde bei der Firma Torriani in Soglio in Auftrag gegeben. Sie diente ihm als Modell im Massstab 1:10 für den gigantischen Pavillon, den er für die Pariser Weltausstellung 1900 plante und der sein kolossales Engadin Panorama beherbergen sollte. Nachdem das Projekt gescheitert war, benutzte Segantini den Raum als Arbeitszimmer und Bibliothek. Er malte aber kaum darin, da seine Werke in der freien Natur entstanden. Erst sein Sohn Gottardo nutzte den Pavillon als Atelier.
Am 16. September 1899 begab sich Segantini auf den Schafberg (Munt da la Bês-cha), um am Mittelbild seines Alpentriptychons zu arbeiten. Die Segantinihütte auf einer Höhe von 2731 m, wo der Maler  am 28. September 1899 an einer Bauchfellentzündung starb, ist auf einer Wanderung  von der Bergstation Muottas Muragl aus in knapp zwei Stunden erreichbar."
[www.segantini-museum.ch]

23.08.15 Kulturort Weiertal, Winterthur
Biennale Skulpturen: "Ein Sommernachtstraum"
Rund 30 nationale Kunstschaffende sind mit Skulpturen, Objekten, installativen und kinetischen Werken, Video-, Audio- und Licht-Kunst vertreten. In der Ausstellung sind unter anderem beteiligt: Daniel Spörri, Not Vital, Manon, Christian Herdeg, Alex Hanimann, Beni Bischof, Mario Sala, Reto Boller, Christian Gonzenbach, Margaretha Dubach, Etienne Krähenbühl, Ursula Palla, David Bill, und fünf Romands.
[tagblatt.ch]
Grosser dyllischer Garten mit Obstbäumen, Bach und Teichen. Ideal für  Skulpturen! Viele gute Arbeiten, viel Engagement!



23.08.15 Kunstmuseum, Winterthur
Richard Deacon: "On the oder side"
"
Es sind nicht vorgefasste Formgedanken, die Deacon bei seiner Arbeit anleiten, er entwickelt seine Skulpturen aus der spielerischen Auseinandersetzung mit den Eigenschaften verschiedenster Materialien und den Techniken ihrer Verarbeitung. Auf diese Weise gelangte er in seinem nun vier Jahrzehnte umspannenden Werk immer wieder zu überraschenden formalen Lösungen, und nach wie vor strahlt es eine unbändige schöpferische Freiheit aus.
Deacons Ausstellung, die sich auf die Arbeiten des letzten Jahrzehnts konzentriert, versammelt Werke in Holz, Metall und Keramik, sowohl monumentale wie ausgesprochen zierliche kleine Arbeiten, organische Formen neben konstruierten. Stets hielt Deacon fest, er sei nicht
ein klassischer Bildhauer, sondern einer, der etwas fabriziert, und so sucht er sich die Partner, mit denen er seine oft aufwendigen Arbeiten herstellt. Beim Holzbauer werden Bretter und Balken verformt und zu komplexen Gebilden zusammengesetzt, in Stahlbaufirmen werden Bleche geschnitten, geschweisst und poliert, und in der Keramikwerkstatt werden nach kleinen Modellen grosse Tonformen gebaut, die durch Glasieren und Brennen ihre endgültige Gestalt erhalten. Doch Deacon ist nicht nur an technischen Prozessen interessiert, ebenso wichtig für die Entwicklung seiner Arbeit ist sein poetisches Interesse an den metaphorischen Bedeutungen der Formen, das ihn immer wieder zum Verfassen von Texten veranlasst."
[kunstmuseum winterthur]
Eindrückliche, gewaltige Werke (Keramik!) - man fragt sich, wie hat er das nur gemacht! Fünf grosse Lastwagen haben das Material angefahren. Super, dass man das bei uns zu sehen bekommt!

23.08.15 Kunsthaus Winterthur und Museum Oskar Reinhart
CH-VARIATIONEN und CONFRONTATION
Neuere Schweizer Zeichnungen

2013 hat die Stiftung Oskar Reinhart vom Lotteriefond des Kantons Zürich 500'000 Fr. erhalten, um ihre lange im Schatten ihrer Gemäldesammlung stehenden graphischen Bestände zu konservieren und - wo nötig - zu restaurieren. So will die Ausstellung CONFRONTATION einerseits ausgewählte Schweizer Zeichnungen präsentieren, welche in den letzten zwei Jahren restauriert wurden, andererseits will sie mit Ergänzungen zeitgenössischer Positionen daran erinnern, dass Zeichnen einem fundamentalen, zeitlosen Bedürfnis des künstlerischen Ausdrucks entspricht. Die Zeichnung ist oft nicht bloss die erste Niederschrift eines Gedankens, sie ist auch die unmittelbarste und individuellste Form der visuellen Kommunikation. [Museum Oskar Reinhart]

Lisa Hoever / Karim Noureldin / Heiner Kielholz/ Miriam Cahn / Claudia Schifferle und Markus Raetz (unten)





01.10.15 Aargauer Kunsthaus Aarau
Christian Marclay: "Action"

"In der Einzelausstellung Action sind die immersive, raumaktivierende Videoanimation Surround Sounds (2014 – 15), frühe und weniger bekannte Werke sowie eine Grosszahl neuer Gemälde und Papierarbeiten zu sehen. Christian Marclays jüngste Werke loten das lautmalerische Potenzial geschriebener Wörter aus und schaffen mittels eines komplexen Verfahrens bunte Wort-Collagen, die auf einer Überlagerung von Drucktechnik und Malerei beruhen.
Für die Hanging Scrolls (2011), die erstmals in Europa zu sehen sind, haben Hächler Fuhrimann Architekten in Zusammenarbeit mit dem Künstler eine zeitgenössische Interpretation eines japanischen Teehauses geschaffen. Innerhalb der Ausstellung dient dieses pavillonartige Gebilde gleichzeitig als Plattform und Bühne für Performances, Teezeremonien und eine Vortrags- beziehungsweise Gesprächsreihe."
[www.aargauerkunsthaus.ch]

Eindrückliche Videoinstallation mit 4-fach-Projektion: Wortmalereien, die enorm schnell Anordnung und Ablauf ändern. Sehr gut!
01.10.15 Aargauer Kunsthaus Aarau
Caravan 3/2015 Ausstellungsreihe für junge Kunst
Kyra Tabea Balderer
"
Die in Leipzig lebende Künstlerin Kyra Tabea Balderer (*1984, Opfikon) schafft abstrakte Bildwelten, in denen sie die künstlerischen Medien der Plastik, Malerei und Fotografie auf erfrischende Art und Weise verbindet. In Aarau zeigt sie neuere Arbeiten, denen Fragen zur Darstellung von Räumlichkeit im zweidimensionalen Bild zu Grunde liegen."
 [www.aargauerkunsthaus.ch]
Spannende Bilder: 3-dimensionale Skulpturen als Grundlage für 2-dimensionale Bilder mit Tiefenwirkung... Gut! Schauen, was da in Zukunft noch kommt!
21.10.15 Fondation Pierre Gianadda
Matisse en son temps

"1909 malte Henri Matisse (1869 –1954) die rechts abgebildete Algerierin. Einige Jahre zuvor hatten seine und andere in diesem Stil gemalte Werke im Pariser Herbstsalon Skandale ausgelöst. Es war die Geburtsstunde des Fauvismus, der 1905 wie eine Bombe einschlug. Was heute als erste große künstlerische Revolution des 20. Jahrhunderts gilt, erschien Kritikern von damals als Machwerk von wilden Tieren (französisch: fauves). Henri Matisse blieb der Kühnheit und den  lebhaft leuchtenden Farben dieses Malstils ein Leben lang treu.  Nun ist sein mit Picasso vergleichbares Werk diesen Sommer im Wallis zu sehen."
[coopzeitung.ch]
01.11.15 Kunstmuseum Solothurn
Vaclav Pozarek: SO

Der Bildhauer und Zeichner Vaclav Pozarek, 1940 in der Tschechoslowakei geboren, gehört zu den wichtigsten Persönlichkeiten der Gegenwartskunst in der Schweiz, wohin er 1968 ausreiste. Ab 1969 schlossen sich Studien an der Hochschule der bildenden Künste Hamburg sowie an der St. Martin’s School of Art London an. 1973 zog Pozarek nach Bern, wo er bis heute lebt. Unter dem lapidaren und doch humorvoll schillernden Titel SO, der sowohl für den Ausstellungsort Solothurn wie für eine Handlungsanweisung stehen kann, zeigt Vaclav Pozarek rund zehn Jahre nach seiner letzten Übersichtsausstellung in Winterthur erneut eine gross angelegte Ausstellung. In den sieben Parterre-Sälen des Kunstmuseums Solothurn legt er einen Parcours an und geht dabei auf die räumlichen Gegebenheiten ein. Eigens für die Ausstellung hat er neue Installationen entwickelt. Zu diesen gruppiert er Skulpturen der letzten zehn Jahre. Eine Auswahl seiner neuen Arbeiten auf Papier, in denen sich sein Interesse für Typografie und Architektur spiegelt, ergänzt das Ensemble. Dieses spielt, ebenso ernsthaft wie leicht, zwischen Bedeutungen, Raumebenen und Dimensionen, zwischen Plan, Modell und körperhafter Wirklichkeit."
[Kunstmuseum SO]
Der Zusatz "Neon" in der Beschreibung einiger Werke bezieht sich auf "Licht" (Neonröhren) und wird mit verschiedenen Rundhölzern dargestellt.
01.11.15

Kunstmuseum Solothurn
Graphisches Kabinett
Otto Morach: "Arbeiten auf Papier"

Otto Morach (1887–1973) gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Schweizer Moderne. Ab 1910 reiste der Solothurner wiederholt nach Paris, wo er den Kubismus und Futurismus kennen lernte und in seinem Schaffen verarbeitete. Galten bisherige Ausstellungen vor allem Morachs innovativer Malerei, zeigt das Kunstmuseum Solothurn innerhalb seines langjährigen Engagements für die Zeichnung nun die weniger bekannten, doch ebenso hervorragenden Arbeiten auf Papier. Sie weisen den Künstler als einen der eigenständigsten und besten Zeichner seiner Generation aus. Die Ausstellung geht von Werken aus dem reichen Nachlass aus und ergänzt sie mit Leihgaben aus Museums- und Privatbesitz. Im Zentrum stehen grossformatige, selbständige Blätter: Gouachen und Aquarelle, Kohle-, Bleistift- und Federzeichnungen. Daneben sind auch seine expressionistischen Holzschnitte, eine Auswahl von Skizzenbüchern und selbst gestaltete Postkarten zu sehen. Einen der Höhepunkte bildet die Präsentation von 21 Gouachen, mit denen der Künstler 1918 seine Puppen zum Marionettentheater "Boîte à joujoux" vorbereitet hat. Die Stilisierung der Marionetten, die zeitgleich bei der mit Morach befreundeten Künstlerin Sophie Taeuber-Arp auftreten, findet sich auch bei den Akt- und Porträtzeichnungen, die in ihrer Verdichtung begeistern. [Kunstmuseum SO]
Wir finden auch einen verwandten Holzschnitt
zu unserem. "Tänzerinnen"?
                      


 

 

01.11.15 Musée cantonal des Beaux-Arts Lausanne
Giuseppe Penone: "Regards croisés"

Tout grand sculpteur est aussi un grand dessinateur. Giuseppe Penone donne corps à cette évidence. La première exposition de ce  protagoniste majeur de l'arte povera dans une institution muséale en Suisse romande inverse la démarche habituelle qui consiste à montrer des sculptures de Penone accompagnées de dessins préparatoires.
L'exposition lausannoise prend le dessin comme point de départ - des dessins de la main de Penone, mais aussi des travaux sur papier issus de sa collection, de Giacometti, Modigliani, Balla, Bonnard, Malevitch ou Soutter. Se  répondent ainsi les différents regards, sur diverses techniques, sur divers temps de la création, sur plusieurs formes d'expression. Les reagards croisés entre les univers du dessin des Giuseppe Penone et ceux de ses illustres confrères révèlent, loin de simples analogies formelles, de subtiles affinitées électives, et font découvrir une face moins connue et plus intime de l'artiste italien.
[flyer de l'exposition]

07.11.15 Werkstatt-Galerie Jules Gloor + Edgar Vogel
Abschlussausstellung
mit vielen Künstler/innen, die in den vergangenen Jahrzehnten in dieser Galerie ausgestellt haben.
12.11.15 Schaulager Emanuel Hoffmann-Stiftung
FUTURE - PRESENT
Weiter Werke

Edgard Tytgat (1879-1957) "Mademoiselle Vera Hofmann


Thomas Dernand (2011)                        Elisabeth Peyton (1998)            Salvador Dali (1936/37)
 "Daily # 15"                                         "Swan (Leonardo die Caprio)"   "Girafe en feu"


Dieter Roth (1968)  "Das Meer, 1. Teil"                         Monika Sosnovska (2008) "handrail"

Fischli / Weiss (1992/93) "Tisch"                        Joseph Beuyss (1965) "Schneefall"

Robert Delaunay ( 1910/11) "La Tour Eiffel"     Floris Jespers (1926)
                                                                          "Sur un gouffre rouge un désir tremble"


Andy Warhol (1980) Maja Sacher-Staehlin
Das Schaulager nimmt die baubedingte Schliessung des Kunstmuseums Basel im Jahr 2015 zum Anlass, um die in den vergangenen beiden Jahrzehnten unter ihrer dritten Präsidentin Maja Oeri stark gewachsene Sammlung zum ersten Mal seit über dreissig Jahren ausführlich vorzustellen. Die Sammlung umfasst Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen sowie Installationen, Foto- und Videoarbeiten von der Klassischen Moderne bis zur unmittelbaren Gegenwart. Die Ausstellung im Schaulager zeigt auf einer Fläche von über 4300 m2, mit welcher Konsequenz die Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung über die Jahre hinweg aufgebaut, welche Schwerpunkte dabei gesetzt und wie mit oft eigenwilligen Entscheidungen die Weiterentwicklung in die Zukunft verfolgt wird.[www.basel.com]

Richard Long, Mario Merz, Robert Mangold und Kenneth Noland

Bruce Naumann (1997/98) "Plaster Steps"
08.12.15 Landesmuseum: Arbeit. Fotografien 1860 - 2015
"Ob Werkstatt, Büro, Fabrik, Hotel oder Spital. Die Fotoausstellung «Arbeit» stellt den arbeitenden Menschen ins Zentrum. Bilder aus den Beständen des Schweizerischen Nationalmuseums zeigen Frauen und Männer in den letzten über hundert Jahren an der Arbeit."
[Landesmuseum.ch]


 




 
11.12.15 Museum Oskar Reinhart
Hodler Anker Giacometti, Meisterwerke der Sammlung Christoph Blocher
Zum ersten Mal wird die Gemäldesammlung von alt Bundesrat Dr. Christoph Blocher, die derzeit bedeutendste Privatsammlung mit Schweizer Kunst um 1900, einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl von über 80 Meisterwerken aus einer mehrere hundert Objekte umfassenden Kollektion. Zu sehen sind zahlreiche Bilder, die seit Jahrzehnten oder noch gar nie öffentlich gezeigt wurden.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Landschaften von Ferdinand Hodler – darunter zahlreiche Hauptwerke des wohl wichtigsten Schweizer Malers an der Schwelle zur Moderne. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Gemälde von Albert Anker. Die Sammlung Blocher hält die bedeutendste und umfassendste Gruppe an Anker-Bildern überhaupt und übertrifft auch die Bestände aller öffentlichen Sammlungen. Hinzu kommen erlesene Stücke von Giovanni Giacometti und Adolf Dietrich sowie herausragende Einzelwerke von Max Buri, Alexandre Calame, Edouard Castres, Giovanni Segantini, Félix Vallotton, Benjamin Vautier und Robert Zünd.
[Museum Oskar Reinhart]
Sehr schöne Sammlung mit ausdrucksstarken Kindergesichtern von Albert Anker und Landschaften von Ferdinand Hodler.

Weitere Bilder


Albert Anker  1885  "Strickendes Mädchen, Kleinkind in der Wiege hütend"
Ferdinand Hodler  1905  "Der Grammont"
17.12.15

Kunsthaus Aarau
Auswahl 15

Bei der Ausstellung "Auswahl 15" sind 58 Aargauer Kunstschaffende mit 118 Arbeiten vertreten.

Das Interesse der kantonalen Kunstschaffenden für die "Auswahl"-Ausstellung war gross. 188 Künstlerinnen und Künstler bewarben sich für einen Platz, 58 wurden von einer Jury eingeladen, wie das Kunsthaus am Donnerstag mitteilte.
Die Kunstschaffenden bewerben sich mit ihrer Anmeldung jeweils gleichzeitig für einen Werkbeitrag des Aargauer Kuratoriums. Zwei verschiedene Jurys entscheiden, wer an der Ausstellung teilnehmen darf und wer einen Beitrag des Kuratoriums enthält.
Gastkünstler der "Auswahl 15" ist der 1974 geborene Video- und Klangkünstler Max Treier. Für die Ausstellung schuf er eigens die Klanginstallation "Raum E9/A". Dabei werden die Besucher eines Raumes von Sprech- und Gesangsstimmen auf die sie umgebende Architektur aufmerksam gemacht. [aargauerzeitung.ch]
 

Max Treier                  Arnold Helbling          Katja Jug                 Regula Dettwiler      Ann Nelson
Milena B. Seiler (Ankauf Kunsthaus)